die Toffifee-Story....oder die Toffifee-Sucht ....wissenschaftlich ;-) getestet
Die Sache mit den Toffifee....
Sorry für die Funkstille! Nach einer längeren Pause melde ich mich endlich zurück. Zwischen Artikel-Recherche, meinen Hunden und dem ganz normalen Wahnsinn habe ich endlich ein Zeitfensterchen gefunden, um mich einem absoluten Herzensprojekt zu widmen: Dem Toffifee.
Adventszauber vs. Realität
Wir stecken mitten in der Adventszeit. Und obwohl wir das ganz große Familien-Weihnachts-Trari-Trara dieses Jahr sausen lassen, ist der Kalender trotzdem prallvoll: Weihnachtsmärkte, Konzerte, Weihnachtsgeschichten, Weihnachtstermine und vielleicht sogar noch Weihnachtsessen.
Ich bewundere wirklich jeden, der die Muse findet, Mailänderli zu backen, das Haus in ein Winterwunderland zu verwandeln und in stillem Kerzenschein Adventslieder zu hören (oder davor zu flüchten), während man in eine Kuscheldecke gehüllt in Bilderbuchmärchen schwelgt.
Meine Realität? Ich hatte keine Zeit zum Dekorieren. Immerhin: Ich habe eine Adventskerze gekauft (Yay!). Und statt perfekter Backwaren gab es den spontanen Griff ins Migros-Regal zur weihnachtlich verpackten Toffifee-Packung. Als Geschenkidee, dachte ich mir. Ein genialer Plan. Eigentlich.
Der „Ein-Minuten-Adventsmoment“
Zuhause angekommen wanderten die Schachteln stolz in die Schublade. Eine behielt ich jedoch in der Hand, um die Wintermotive zu bestaunen. Dabei fragte ich mich: Wann habe ich eigentlich das letzte Mal ein Toffifee gegessen? Ich konnte mich nicht erinnern. Ich wusste nur noch, dass diese Dinger in unserer Familie absolut begehrt waren – besonders bei den Kindern (und wir Eltern haben sie natürlich auch keineswegs verschmäht). Gibt es überhaupt Leute, die Toffifee nicht mögen? Schwer vorstellbar.
Da ich aber nicht mehr wusste, wie genau dieser Mix aus Karamell und Nuss schmeckt, beschloss ich, mir einen kurzen „Ein-Minuten-Adventsmoment“ zu gönnen. Nur eins.
Das biologische Rätsel: Warum kann man nicht aufhören?
Habt ihr gewusst, dass es physikalisch unmöglich ist, nur ein einziges Toffifee zu essen? Kaum ist das erste im Mund, greift die Hand bereits nach dem zweiten, um es aus der Plastikmulde zu pellen.
„Stopp!“, sagte ich mir. „Ein Toffifee war das Ziel, nicht die ganze Packung!“
Doch schon wanderte das nächste Caramelnuss-Schokoladentörtchen (ohne Torte) in den Mund. Nummer zwei war weg, da kann man Nummer drei ja gleich hinterherschieben. Ich bin überzeugt: Die haben Lockstoffe! Wie Hunde- oder Katzenfutter. Man isst es einfach.
Liegt es am Crunchy-Moment, wenn man die Nuss knackt? Am Karamell-Flow, der sich herzerwärmend auf der Zunge ausbreitet? Oder an diesem kleinen Schokoladen-Tüpfchen, das alles so knackig abrundet?
Selbstlose Forschung im Dienste der Wissenschaft
Ich erzählte meinem Mann von meiner Entdeckung. Er wusste natürlich von nichts. Aber selbstlos wie er ist, bot er sich sofort als Testperson an.
Eine Stunde später kam er ins Büro und bestätigte meine Hypothese: Es sei in der Tat unmöglich, nur eines dieser Dinger zu essen. Ich war erleichtert. Es liegt nicht an mir. Es ist die Süsigkeit.
Fazit: Vorsicht, Verführung!
Nun liegen sie da in der Küche: diese skrupellosen, verführerischen Leckereien und warten auf ihre Opfer. Ich werde vorsichtshalber schon mal einen Termin beim Zahnarzt vereinbaren – vielleicht lieber erst nach Weihnachten, wenn die Toffifee-Feen weitergezogen sind und der restliche Süsskram aus dem Haus verbannt wurde.
Doch eine Frage brennt mir noch auf der Seele: Wann ist eigentlich Ostern? (Frage für einen Freund, der Schokohasen mag...)
Liebe Dominique
AntwortenLöschenAuch ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Süssigkeit einen Zauber in sich birgt! Obwohl der Verstand nach drei Toffifees "nein" sagt, greifen Daumen und Zeigefinger immer wieder wie eine ferngesteuerte Zange in die Schachtel und führen die Eroberungen in den Mund. Tja, es muss wohl so sein! Zulassen und geniessen!
Ich wünsche Dir wunderschöne und versüsste Weihnachten, herzlichst Beatrice