Eine unterhaltende Kriminalkomödie in drei Akten, gespielt von der Theatergruppe Bühnenvirus22. Ein Muss für Liebhaber von Kriminalkomödien!

Schüsse im Schloss - eine Kriminalkomödie aus der Feder von Claudia Gysel,

Regie und Überarbeitung von Barbara Marti


Der Bühnen-Virus 22 setzte beim diesjährigen Theater auf eine heitere Kriminalkomödie. "Schüsse im Schloss" handelt vom ungleichen Ehepaar von Burg. Er, ein alternder gutmütiger aber etwas naiver Schlossherr. Sie eine habgierige Schlossherrin, die unter Mordverdacht steht. Aber wird sie ermordet oder mordet sie? Simone Fankhauser haucht der Schlossherrin "Nimmersatt" einen Charakter ein, der es in sich hat. Egoistisch, selbstverliebt und nur am Geld interessiert. Fankhauser begeistert mit der Darstellung und der Mimik der gierigen Schlossherrin - aber ist sie wirklich so integrant oder ist sie ein Opfer ihrer Selbst?

Roli Marti spielt den Ehemann der Madeleine von Burg und gleichzeitig den umfallend reichen Schlossherrn. Reich, behäbig und etwas naiv kann er nicht glauben, wie die Welt sich plötzlich gegen ihn verschwört. Mordplanungen, welche um Mitternacht ausgeführt werden sollten stimmen ihn nachdenklich. Doch - tappt er in die Falle?

Der multifunktionale Hausangestellte Henry, der sozusagen "Mädchen" für alles ist, dargestellt von Roman Eichenberger gleitet wir ein roter Faden durch die Komödie. Sein Ziel, den ersten Preis beim Gartenwettbewerb zu gewinnen wäre so wichtig für ihn. Sein Talent zu gärtnern hält sich aber in Grenzen. Oder gibt es noch mehr Geheimnisvolles, welches er verschweigt oder sind seine Nerven wegen den Maulwürfen, die er am Liebsten erschiessen möchte - einfach etwas gereizt? Eichenberger bringt das Publikum zum Lachen und Schreckmomente sind inbegriffen. Eine grossartige Darbietung! 

Auch die drei Jüngsten des Ensembles, nämlich die Geschwister Marti, welche die Rolle der Nonne und des fleissigen Dienstmädchens zum Leben erweckten, zeigten ein grosses Theatertalent. Stefanie Marti spielte die Rolle als Dienstmädchen Thea mit Schalk und Charme während die nicht ganz bibelfeste Schwester Emilia mutig und clever , hilfreich mit göttlichem Beistand, und doch etwas chaotisch die Situation in den Augen behielt. Beide Charakteren gewannen die Herzen des Publikums. Elena Metzger wiederum verkörperte die handysüchtige Mona Mayerhofer. Dass sie dabei noch an einer Schatzsuche teilnahm, unterstrich das spannende Bühnenstück. Verschiedene Schauplätze - ein Ziel. Wie wird man möglichst schnell reich?  Bestens interpretiert von sämtlichen Protagonisten des Bühnen-Virus22-Ensembles.







Man könnte jede und jeden Schauspieler aufzählen - alle waren grossartig, talentiert und es machte grosse Freude, dem Theaterstück zu folgen. Spannend bis ganz zum Schluss - anders kann man es nicht sagen. Wer am Freitagabend oder Samstagabend noch nichts vorhat und ein Liebhaber von Kriminalkomödien ist  - die Empfehlung lautet ganz klar: Unbedingt im Theater reinschauen! Plätze können online unter buehnenvirus22 reserviert werden. Bezahlt wird an der Abendkasse.


Übrigens, die Theatergruppe ist immer auf der Suche nach neuen Schauspielern. Man kann sich jederzeit melden - egal ob als Hilfe im Hintergrund oder auf der Bühne. 

unter www.buehnenvirus22.ch kann man sich unkompliziert melden.    

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